Satzungen


Satzungen des Fördervereins

Präambel

Mit der Gründung des Fördervereins dokumentieren seine Mitglieder ihr Interesse am Fortbestand des Freibades in Unnau. Ihr Engagement soll dazu beitragen, die Erhaltung des Freibades zu sichern und seine Attraktivität zu erhöhen.


§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen "Förderverein Freibad Unnau in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg e. V.". Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und wird danach diesen Namen führen. Sitz des Vereins ist Unnau.


§ 2 Zweck des Vereins

1. Der Verein dient der Förderung des Sports im Rahmen des öffentlichen Gesundheitswesens, insbesondere des Schwimmsports.

2. Der Verein fördert durch seine Bestrebungen den Natur- u. Umweltschutz. Es soll den Schülern durch umweltgerechte Umgestaltung im Bereich des Natur- und Sachkundeunterichtes das Bildungsangebot erweitert werden.

3. Dies geschieht in erster Linie durch Förderung des Kindergarten- und Schulsports, Durchführung und Organisation von Schwimm-und Sportaktionen.

4. Der Förderverein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.

5. Der Verein erstrebt keinen finanziellen Gewinn. Sämtliche Einnahmen sind zur Erfüllung des Vereinszweckes zu verwenden. Ansammlung von Vermögen zu anderen Zwecken ist untersagt.

6. Die Mitarbeit im Verein ist ehrenamtlich, die Mitglieder erhalten keine Vergütungen oder Zuwendungen für ihre Vereinstätigkeit.7. Der Vereinszweck wird erfüllt durch die Beschaffung von Mitteln in Form von Beiträgen und Spenden sowie durch Veranstaltungen, die der ideellen Werbung für den geförderten Zweck dienen.


§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 4 Mitgliedschaft

Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden. Außerordentliche Mitglieder wie Gemeinden, Firmen, Vereine oder Schulen können dem Verein beitreten. Voraussetzung ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand des Vereins zu richten ist. Der Antrag soll Name, Anschrift und Unterschrift des Antragsstellers enthalten. Bei natürlichen Personen ist auch das Alter anzugeben.

Bei beschränkt geschäftsfähigen und / oder minderjährigen Personen ist der Antrag auch von einem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages für die beschränkt geschäftsfähige. bzw. für die minderjährige Person.

Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand nach freiem Ermessen.


§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben das Recht gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck - auch in der Öffentlichkeit - in satzungsgemäßer Weise zu unterstützen.

Außerordentliche Mitglieder haben kein Stimmrecht und kein aktives und passives Wahlrecht. Sie haben das Recht, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen.


§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss oder Austritt aus dem Verein.

Der Austritt kann mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Kalenderjahres schriftlich an den Vorstand erklärt werden. Bei beschränkt geschäftsfähigen und / oder minderjährigen Personen ist die Austrittserklärung auch vom gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben.

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung die Mitgliedsbeiträge nicht bezahlt hat. Der Ausschluss darf erst zwei Monate nach Absendung der zweiten Mahnung beschlossen werden, wenn das Mitglied auf die Mahnung nicht reagiert hat, obwohl der Ausschluss ausdrücklich darin angedroht worden ist. Der Beschluss wird dem Mitglied schriftlich mitgeteilt.

Verletzt ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins, kann es durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Hierfür wird eine Mehrheit von mindestens zwei Drittel der Vorstandsmitglieder benötigt. Gegen den Beschluss hat der Betroffene gegenüber dem Vorstand innerhalb von zwei Wochen ein Berufungsrecht. Die Mitgliederversammlung entscheidet dann endgültig. Bis zu dieser Entscheidung ruhen alle Rechte des Mitgliedes.

Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungs-leistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.


§ 7 Beiträge

Mit der Aufnahme in den Verein verpflichtet sich das Mitglied, den Jahresbeitrag im Voraus bis spätestens Ende April des Jahres zu leisten. Eine Erstattung von Mitgliedsbeiträgen ist ausgeschlossen. Der Vorstand kann der Stundung des Beitrages auf schriftlichen Antrag zustimmen.

Beiträge für außerordentliche Mitglieder werden durch besondere Vereinbarungen zwischen dem Verein und dem außerordentlichen Mitglied schriftlich festgelegt.

Über die Höhe, Fälligkeit und Staffelung der Mitgliedsbeiträge beschließt die Mitgliederversammlung. Sie beschließt ebenfalls über Eigenleistungen in Form von Arbeitsstunden und die Anzahl der pro Kalenderjahr zu leistenden Stunden.


§ 8 Organe des Vereins

- die Mitgliederversammlung
- der Vorstand


§ 9 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung soll mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, stattfinden. Sie wird vom 1. Vorsitzenden, im Fall der Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, einberufen. Die Einberufung erfolgt durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt "Wäller Blättchen" mit einer Frist von zwei Wochen und mit Angabe der Tagesordnung und des Tagungsortes. Auswärtige Mitglieder sind in geeigneter schriftlicher Form zu benachrichtigen.

Die Tagesordnung legt der Vorstand fest.

Anträge zur Mitgliederversammlung müssen spätestens eine Woche vorher schriftlich beim Vorstand eingegangen sein. Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass verspätet eingereichte Anträge behandelt werden.

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden geleitet, im Fall seiner Verhinderung vom 2. Vorsitzenden.

Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen werden nicht gezählt.

Über Inhalt und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Leiter der Versammlung und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

Änderungen der Satzung einschließlich der Änderung des Zwecks erfordern eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

Jedes Mitglied ist nach Vollendung des 14. Lebensjahres stimmberechtigt.

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:

- die Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands.

- die Festlegung von Schwerpunkten, um den Vereinszweck durch die erforderlichen genannten Tätigkeiten und Maßnahmen zu erreichen.

- die Festlegung der Mitgliedsbeiträge.

- die Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und der Beisitzer.

- die Wahl von zwei Kassenprüfern auf die Dauer von zwei Jahren. Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören. Sie berichten dem Vorstand vorab, wenn sie Mängel in der Kassenführung festgestellt haben.

- die Entlastung des Vorstandes.

- die Beschlüsse über Änderungen der Satzung und die Auflösung des Vereins.

Sollten die Satzungsbestimmungen durch mögliche Auflagen der Finanzverwaltung im Hinblick auf die Erlangung der Gemeinnützigkeit Änderungen und Ergänzungen erfordern, ermächtigt die Mitgliederversammlung den Vorstand, diese Änderungen und Ergänzungen vorzunehmen.


§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder mindesten ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich mit Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.

§ 11 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassierer, dem Schriftführer und drei Beisitzern.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die 1. Vorsitzende und der/die 2. Vorsitzende sowie der/die Schriftführer/in. Sie vertreten den Verein jeweils einzeln.

Die Mitglieder des Vorstands werden auf die Dauer von zwei Jahren gewählt, beginnend mit der Wahl. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Nur Mitglieder des Vereins können zu Vorstandsmitgliedern gewählt werden. Das Ende der Mitgliedschaft im Verein beendet auch die Tätigkeit als Vorstandsmitglied.

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Insbesondere hat er folgende Aufgaben:

- Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung.

- Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung.

- Buchführung und Erstellung des Jahresberichts sowie erforderlichenfalls von aktuellen Zwischenberichten.

- Beschluss über die Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.

Der Vorstand wird vom 1. Vorsitzenden, im Fall seiner Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, einberufen. Er fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder des Vorstandes an der Abstimmung mitwirken.


§ 12 Auflösung des Vereins

Der Verein kann nur mit der Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen der Mitgliederversammlung aufgelöst werden.

Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende sind gemeinsam gleichberechtigte Liquidatoren, wenn die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt.

Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen nach Zustimmung durch das Finanzamt an die Ortsgemeinde Unnau. Die Ortsgemeinde Unnau ist verpflichtet, das Vermögen ausschließlich und unmittelbar zur Förderung des Freibades zu verwenden. Kann dieser Zweck nicht erfüllt werden, wird das Vereinsvermögen zur Förderung der Jugendarbeit in Unnau eingesetzt.

Vorgenannte Bestimmungen gelten auch, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird, sein Zweck entfällt oder der Verein seine Rechtmäßigkeit verliert.


§ 13 Haftung

Der Verein "Förderverein Freibad Unnau in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg e. V." haftet ausschließlich mit seinem Vereinsvermögen. Eine persönliche Haftung von Mitgliedern des Vereins, auch die des Vorstands, ist ausgeschlossen, es sei denn, es liegt grob fahrlässiges Verhalten vor.


§ 14 Inkrafttreten der Satzung

Die Satzung wurde am 28.06.2006 beschlossen

Unnau, den 28.06.2006